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Gesprächsrunde: „Heimat ist da, wo ich...“

Am Donnerstag, 22. November 2018, findet im Heimatmuseum Leer um 19 Uhr eine kostenfreie Gesprächsrunde zum Thema Heimat statt. Die Veranstaltung wird organisiert vom Europe Direct Informationszentrum an der Volkshochschule Leer. Unter dem Motto „Heimat ist da, wo ich…“ sprechen Menschen mit interessanten Heimatgeschichten über ihren ganz persönlichen Zugang zu dem Thema: Hrund Eysteinsdottír ist wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und ehemalige Fachbereichsleiterin der VHS Leer mit isländischen Wurzeln. Elleni Gebreselassie ist Verwaltungsmitarbeiterin bei der VHS Leer mit äthiopischen Wurzeln. Außerdem mit dabei sind Menna Hensmann vom Stadtarchiv Leer und Rico Mecklenburg, Präsident der Ostfriesischen Landschaft. Ebenfalls auf dem Podium sitzen Michael Mesch, Europe Direct Manager und Englisch-Dozent mit australisch-englisch-niederländischen Wurzeln sowie der Leiter des Heimatmuseums, Burghardt Sonnenburg. Die Moderation übernimmt VHS-Leiter Detlev Maaß. Für eine musikalische Begleitung sorgen die VHS-Fachbereichsleiterin Elenor Simon-Löcken sowie die Musikerin und Komponistin Silvia Sinning.

Auskünfte erhalten Sie bei der VHS telefonisch unter 0491 - 92 99 20 sowie direkt in der Haneburg. Zur Anmeldemöglichkeit.

Vorschau

Sonderausstellung "Bibelgeschichten in Mangan und Blau – eine Ausstellung des Norder Bibelfliesenteams" vom 2. Dezember 2018 bis 25. Februar 2019 im Heimatmuseum Leer

Seit dem 17. Jahrhundert erfreuten sich Fayencefliesen aus den Niederlanden im gesamten Nord- und Ostseeraum großer Beliebtheit. Überall dort, wo Bürger und Bauern durch Gewerbe, Handel oder Landwirtschaft zu Wohlstand kamen, wuchs der Wunsch nach gehobenem Lebensstandard. Dies drückte sich in der Wohnungsausstattung aus. Über den meist nahe gelegenen Anschluss an die Wasserwege konnten bequem erlesene und begehrte Manufakturwaren aus den Nachbarländern importiert werden. In den Niederlanden war die Herstellung von bemalten Wandfliesen in dieser Zeit zu hoher Blüte gelangt. In den Manufakturen u.a. in Harlingen, Makkum, Utrecht und Rotterdam entstand die sog. „Delfter Fliesen“, die rasch zu einem begehrten Exportgut wurde. Aus den nördlichen Niederlanden wurden die Stücke oft als Ballast in Schiffen mitgeführt, gelangten so in die Küstengebiete im Nord- und Ostseeraum und prägten hier im 18. und 19. Jahrhundert die Innenausstattung der Häuser. Neben dekorativen floralen Motiven, Landschafts- und Tierdarstellungen sowie Soldaten- oder Hirtenszenen waren religiöse Themen bei der Fliesenbemalung beliebt. Die sog. „Bibelfliesen“ waren im 18. und 19. Jahrhundert im ganzen Nordwesten, vor allem in den Häusern der wohlhabenden Bauern und Bürger verbreitet. Im Zuge einer neuen Frömmigkeitsbewegung, des „Pietismus“, kamen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts biblische Motive in den Häusern wieder in große Mode. In Art einer Bildergeschichte „erzählten“ die einzelnen Fliesen auf den großflächigen Fliesenwänden Geschichten und Szenen aus der Bibel wie z.B. das Leben und Sterben von Jesus Christus. Bibelfliesen bilden das Thema der Ausstellung, die am ersten Adventssonntag (2. Dezember 2018) um 12:15 Uhr in der Lutherkirche Leer eröffnet wird. Die wunderschönen Exponate stammen aus der Sammlung der Projektgruppe „Kulturgut Bibelfliesen“ (Norder Bibelfliesenteam und AK Bibelfliesen / Münsterland) und werden bis zum 25. Februar 2019 im Heimatmuseum Leer zu sehen sein. Öffnungszeiten: bis 31.12.2018: Dienstag bis Sonntag 11-17 Uhr – ab 01.01.2019 bis 25.02.2019: Dienstag bis Freitag (Sa, So und Mo nach verbindlicher Anmeldung).

Aktuell

Projektstart für "Kleine Forscher" im Heimatmuseum - Anmeldungen ab sofort möglich

Seit vielen Jahren gehören die Museumspädagogik und die Vermittlung von Geschichte an junge Zielgruppen zu den wichtigsten Elementen der Museumsarbeit. Im neu gegründeten Historischen Arbeitskreis „Kleine Forscher“ setzen sich Kinder und Jugendliche „als Forscher“ im Museum regelmäßig mit stadt- und regionalgeschichtlichen Themen auseinander, erschließen Quellen und Fachliteratur und entwickeln eigenständige Projekte wie z.B. Ausstellungen und Führungen. Der Arbeitskreis richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren. Mitmachen kann jede/r, die/der Interesse und Begeisterung für Geschichte mitbringt und Lust hat, sich regelmäßig mit Gleichgesinnten im Museum zu treffen und auszutauschen. Wir treffen uns alle zwei Wochen dienstags 14-15:30 Uhr im Heimatmuseum. Neben den regulären Treffen werden Projekt- und Erlebnistage, Exkursionen und Experimente veranstaltet. Die "Kleinen Forscher" erhalten einen Mitgliedsausweis, der zum kostenlosen Besuch des Museums berechtigt. Anmeldungen werden ab sofort im Heimatmuseum Leer und unter info@heimatmuseum-leer.de entgegen genommen. Weitere Informationen gibt es in der Infobroschüre Kleine Forscher und auf der Website Kleine Forscher.

In jedem Jahr steht ein anderes Thema im Mittelpunkt. Die gemeinsam erarbeiteten historischen Inhalte und kreativen Ergebnisse werden am Ende jedes Projektjahrs der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Projektjahr 2018/2019 wird das Thema „Leer im Mittelalter“ behandelt und soll im Juni 2019 in einer Ausstellung, einer Stadtführung und einem gedruckten Stadtrundgang verarbeitet und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Der Historische Arbeitskreis "Kleine Forscher" wird gefördert und unterstützt von der Stiftung Ostfriesische Volksbank sowie von der Hilke und Fritz Wolff-Stiftung.

Aktuell

Heimatmuseum Leer erhält Museumsgütesiegel 2018 bis 2024

In einem offiziellen Festakt in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Hannover wurde das Heimatmuseum Leer gestern zusammen mit acht weiteren Museen mit dem begehrten Museumsgütesiegel Niedersachsen und Bremen ausgezeichnet. Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Sabine Schormann, Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung sowie Prof. Dr. Wiese, Vorsitzender des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen würdigten vor den über 100 Teilnehmer*innen die herausragende Arbeit der Häuser. "Das ist ein toller Erfolg für uns alle - für das Museumsteam, den Heimatverein, aber auch für die Stadt und die Region. Das Siegel bestätigt uns nicht nur in unserer Arbeit, sondern gibt uns auch den Mut, unseren Weg Richtung Zukunft weiterzugehen." kommentiert Museumsleiter Burghardt Sonnenburg die Auszeichnung.

Aktuell

Unser Jahresprogramm für 2018 ist online!

Auch im nächsten Jahr versorgen wir Stadt, Land, Region und euch alle wieder mit einem vielfältigen Kulturprogramm, spannenden Ausstellungen, interessanten Projekten, lehrreichen Vorträgen, fröhlichen Aktionstagen und gehaltvollen Events - mit Geschichte zum Anfassen und Erleben! Das ganze Programm gibt es jetzt unter Jahresprogramm 2018 zum Download. Wir sehen uns!

Neu

Neue Broschüre macht Lust auf Museum und soll vor allem Schulklassen, Kinder, Jugendliche mit ihren Familien ins Museum locken

Familien, Kinder, Jugendliche und Schulklassen gehören zu den wichtigsten musealen Zielgruppen und machen mittlerweile in Leer fast 25 % der Museumsbesucher aus. Das Programm enthält differenzierte, den jeweiligen Interessen und Kenntnisständen angepasste Führungen, museumspädagogische Stationen, interaktive Elemente, „Hands-On“-Exponate, Nutzungsmöglichkeiten des Museums und der Ausstellung als „lebendiges Klassenzimmer“, praktische Angebote und Workshops als Ergänzungen der „Schultheorie“ sowie die gezielte Ansprache von Familien und Kindern, auch Kleinkindern durch erlebnis-, spiel- und praxisorientierte Vermittlung. Durch eine großzügige Förderung der Hans-Heyo-Prahm-Stiftung ist es nun gelungen, eine neue, attraktiv gestaltete und mit Illustrationen von Luisa Kohlmann bebilderte Broschüre mit dem „Museumspädagogischen Programm im Heimatmuseum Leer“ zu produzieren und aufzulegen. "Wir wollen Lust auf Museum machen und vor allem junge Zielgruppen für das Museum, für Kultur und Geschichte zu begeistern!" sagte Museumsleiter Burghardt Sonnenburg im Rahmen der offiziellen Vorstellung des Programms. Die Broschüre ist demnächst an allen bekannten Stellen im Stadt- und Kreisgebiet sowie im Museum erhältlich. Eine digitale Version steht hier zum Download bereit.

Aktuell

Stadtgefährten-Projekt "Unter uns? Sinti in Ostfriesland und Leer" in Leer gestartet / Kooperationspartner Stadt, Heimatverein, Museum und Sinti Verein Ostfriesland erhalten 45.000,00 EURO Förderung aus "Fonds für Stadtmuseen in neuen Partnerschaften" der Kulturstiftung des Bundes

Mit dem Fonds „Stadtgefährten“ fördert die Kulturstiftung des Bundes neue Partnerschaften von Stadtmuseen in deutschen Städten mit bis zu 250.000 Einwohnern mit Gruppen oder Akteuren aus dem jeweiligen Ort oder der Region. Gefördert werden gemeinsame kulturelle Vorhaben mit aktuellem Ortsbezug, die die Stadtbewohner/innen zur Mitwirkung an der Museumsarbeit animieren und das Hineinwirken des Museums in die Stadt erproben. Die Projektpartner (Heimatverein und Heimatmuseum Leer, Sinti-Verein Ostfriesland, Stadt Leer) erhalten für das gemeinsam entwickelte Projekt „Unter uns? Sinti in Ostfriesland und Leer“ von der Kulturstiftung ein Förderung von 45.000,00 EURO. Ziel ist die Erarbeitung einer großen Ausstellung zur Geschichte der Sinti in der Region im Herbst 2017 und daran anknüpfend ein interkultureller Austausch, der ein partnerschaftliches Zusammenwirken zwischen Sinti und Nicht-Sinti in Ostfriesland und Leer begründen soll. "Sinti und Nicht-Sinti wissen auch nach einer über 500jährigen gemeinsamen Geschichte noch nicht viel voneinander, leben nicht zusammen sondern eher nebeneinander her. Immer noch prägen Vorurteile und Klischees das gesellschaftliche und kulturelle Miteinander - es wurde höchste Zeit für ein solches Projekt." kommentiert Museumsleiter Burghardt Sonnenburg. Das Konzept überzeugte die Jury der Kulturstiftung des Bundes, die eine 90%-Förderung zusagte und die "Leeraner Stadtgefährten" in das Programm aufnahm: Stadtgefährten - Fonds für Stadtmuseen in neuen Partnerschaften

Aktuell

Kommen, ausleihen, spielen: Unsere interaktive mobile Lernbox "Ostfriesische Landschaftstypen" ist da!

Das Wattenmeer – seit 2009 von der UNESCO als Weltnaturerbe anerkannt – ist eines der weltweit größten und wichtigsten gezeitenabhängigen Feuchtbiotope und hat durch seine außergewöhnlich große Artenvielfalt und als Rastgebiet für Zugvögel globale Bedeutung. Das Wattenmeer bildet die weltweit größte zusammenhängende Fläche aus Schlick- und Sandwatt. Die eigentliche Wattfläche ist eingebettet in und umgeben von anderen wichtigen Lebensräumen wie zum Beispiel der Nordsee, den Salzwiesen und den Marschflächen. Für die Region Ostfriesland stellt das Wattsystem mit Marsch und neben Geest und Moor einen wichtigen, schützens- und betrachtenswerten Landschaftstypus dar, der deshalb nicht nur für die ostfriesische Identität, sondern auch im schulischen und im touristischen Kontext eine wichtige Rolle spielt. Die Interaktive mobile Lernbox erlaubt die erlebnisorientierte Vermittlung und Erfahrbarmachung des Naturraums, der Flora und Fauna, aber auch des von Menschenhand geformten und genutzten Kulturraums „Watt“ sowie des Zusammenhangs und des Zusammenspiels mit den beigeordneten Landschaftstypen Nordsee – Marsch – Geest – Moor unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Die Box enthält, als Klassensätze angelegt, Anschauungs- und Experimentiermaterial, Material- und Stoffproben, Spiele und Basteleinheiten, sowie Anleitungen zum interaktiven und erlebnisorientierten Lernen. Der Inhalt der Experimentiereinheiten ist übersichtlich in vier Themenfelder (Allgemeine naturräumliche Gliederung Ostfrieslands – Nordsee – Wattenmeer – Marsch) unterteilt, die farblich gekennzeichnet sind. Zu jedem Themenfeld gibt es ein Erläuterungsblatt mit anschaulicher Grafik, Arbeitsblätter (Rätsel, Lückentext etc.) sowie praktische Experimentier- und Spielangebote. Sie eignet sich so für den Einsatz in Klassenzimmern und Schulen genauso wie für außerschulische Kindergruppen und Familien z.B. für die Gestaltung erlebnispädagogischer Angebote im Freizeitbereich. Daneben wird die Lernbox auch im Rahmen eines begleiteten museumspädagogischen Angebots im Heimatmuseum Leer eingesetzt. Das Angebot ist Teil des Themenjahrs „Land der Entdeckungen 2016“ - "Ostfriesische Landschaftstypen" und wurde gefördert von der Ostfriesischen Volksbank und der Ostfriesischen Landschaft. Für Nutzungen und Leihanfragen steht das Team des Museums von Dienstag bis Freitag 11:00 bis 17:00 Uhr telefonisch (0491 2019) und per email (verwaltung@heimatmuseum-leer.de) zur Verfügung.

Aktuell

Neu: dreisprachige Ausstellungsinformation als Broschüre zum "Mitnehmen"

Die zehnseitige Broschüre informiert in den Sprachen Deutsch, Niederländisch und Englisch über die Geschichte der Mennoniten im Nordwesten. Alle drei Versionen liegen kostenlos im Museum aus - oder lassen sich hier bequem herunterladen:

Ausstellungsbroschüre - Deutsch

Ausstellungsbroschüre - Niederländisch

Ausstellungsbroschüre - Englisch

Aktuell

Neu: Historischer Stadtrundgang - Auf den Spuren der Mennoniten in Leer

Ab Mitte des 16. Jahrhunderts flohen, in ihrer Heimat bedrängt, viele Mennoniten aus den niederländischen Provinzen nach Ostfriesland. Sie brachten Fachwissen, neue Technologien und Handelskontakte – vor allem im Bereich des Leinengewerbes – aus den Niederlanden mit. Bald lag fast die gesamte Leinenwirtschaft in mennonitischer Hand – und kam zu großer Blüte. Einzelne Familien wie die Zijtsema und Vissering gewannen Macht, Kapital, Einfluss und gründeten bald global operierende Unternehmen („Leinenrhedereien“). Mennonitische Familien und Persönlichkeiten prägten das wirtschaftliche und kulturelle Leben im frühneuzeitlichen Leer und hinterließen vielfache bauliche Spuren in der Ledastadt. Bis heute bestehen die Mennonitengemeinde und die 1825 errichtete Kirche – aber auch viele andere Erinnerungsorte im Stadtgebiet. Die im Rahmen des Ausstellungsprojekts "Gequält, geduldet, geschätzt - 475 Jahre Mennoniten in Leer" konzipierte stadtgeschichtliche Broschüre informiert über historische Orte, Hausinschriften, Denkmäler und Institute zum vergangenen und gegenwärtigen mennonitischen Leben in Leer und lädt zum Stadtspaziergang auf den Spuren der Mennoniten in Leer ein. Der Stadtführer ist kostenlos im Museum erhältlich und liegt im Stadtgebiet aus; die digitale Version steht hier zum Download bereit. Darüber hinaus weiterhin für Gruppen buchbar sind die moderierten Stadtführungen. Erfahrene Gästeführer-innen führen auf dem etwa 90-minütigen Rundgang durch die Leeraner Mennoniten-Geschichte. Die Führungen sind über das Museum individuell zu buchen und kosten 30 € pro Gruppe. Kontakt: Heimatmuseum Leer - Neue Straße 12-14 - Telefon: 0491 2019 oder per E-Mail: verwaltung@heimatmuseum-leer.de

Aktuell

Museumspartnerschaft Leer-Trowbridge: Spannende Ideen für gemeinsame grenzübergreifende Projekte und Ausstellungen ...

... entwickelten und erörterten wir im Rahmen eines Arbeitstreffens und Kolloquiuums vom 7. bis zum 8. November 2014 in unserer Partnerstadt Trowbridge. Im Rahmen einer Stadtexkursion, Besichtigungen und Treffen in der St. James's Church, im Trowbridge-Museum, in der Town Hall und schließlich beim abschließenden Arbeitsessen mit der Leer-Trowbridge-Twinning-Association kam es zum regen Austausch: viele historische Parallelen und Berührungspunkte wurden sichtbar, Verbindungslinien herausgearbeitet und schließlich auch eine konkrete Kooperation anlässlich der 800-Jahr-Feier der "Magna Carta" für das Jahr 2015 ins Auge gefasst. Danke, Andy Milroy, dem Team vom Trowbridge Museum und der Twinning-Association für die nette Aufnahme und die tolle, ereignisreiche Zeit - wir sehen uns im nächsten Jahr bei uns in Leer!

Napoleon - Der Film

Im Rahmen der großen Sonderschau zur Napoleonischen Zeit in Ostfriesland haben wir ein animiertes Erklärstück produzieren lassen, das auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise in das Thema einführt. Der Film ersetzt zwar nicht den "echten" Museumsbesuch, eignet sich aber sowohl als Appetithappen als auch als digitales Souvenir: auf unserem Youtube-Kanal lässt sich der Film Napoleon in Ostfriesland jetzt auch außerhalb des Museums genießen. Viel Spaß!

"Macht und Pracht zwischen Leda und Ems"

Spektakuläre Funde aus Schloss und Festung Leerort sind jetzt im Heimatmuseum zu sehen

In den Jahren 2011 und 2012 wurden im Rahmen des INTERREG-IV-Projekts "Netzwerk TOEKOMST" / "Grenzland-Festungsland" umfangreiche archäologische Ausgrabungen in Leerort durchgeführt. Untersucht wurden sowohl der Bereich der ehemaligen gräflichen Residenz als auch das Areal der Festung. Über 20.000 Funde aus dem 15. bis 18. Jahrhundert konnten geborgen werden. Sie dokumentieren in einzigartiger Weise zum einen die prachtvolle Hofhaltung im Schloss der Grafen, zum anderen aber auch das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben der Menschen in der Festung. Seit dem 9. Dezember werden die zum Teil spektakulären Funde im Heimatmuseum Leer gezeigt. Auch eine informative Broschüre wurde aufgelegt. Impressionen von der Eröffnung finden Sie in der Bildergalerie der OZ Leerort-Funde im Heimatmuseum.

Ostfriesen in Amerika – Heimatmuseum Leer startet Internet-Dokumentationsprojekt zur ostfriesischen Amerika-Auswanderung bis 1990

Bereits seit dem 17. Jahrhundert war "Amerika" für viele auswanderungs- willige Europäer ein Lockruf, der Reichtum, Glück und Freiheit versprach. Vor allem aus religiösen und wirtschaftlichen Gründen verließen Menschen ihre europäische Heimat, um sich auf dem immer noch "neuen" Kontinent anzusiedeln. Im 19. Jahrhundert kam es zu einer wahren Auswanderungswelle. Viele Deutsche wanderten aus, um den beengenden, zum Teil auch prekären Lebensbedingungen zu entkommen. Zeitgleich entwickelte sich eine florierende "Auswanderungs- ökonomie" - viele Unternehmen und Reedereien spezialisierten sich auf das Auswanderungsgeschäft. Besonders den deutschen Hafenstädten Bremen bzw. Bremerhaven und Hamburg kam dabei Bedeutung zu. Was bewegte die Menschen, Heim, Hof und Familie zu verlassen, wie "funktionierte" die Übersiedlung nach Amerika, wie fanden sich die Migranten in ihrer neuen Heimat zurecht und auf welche Weise wurden die Verbindungen zur alten Heimat gepflegt - diesen Fragen soll in dem Projekt "Ostfriesen in Amerika" des Museums Leer am Beispiel der Amerika-Auswanderung aus Ostfriesland im 19. und 20. Jahrhundert nachgegangen werden. Die hier zusammen getragenen Daten und Ergebnisse fußen u.a. auf der mehrjährigen Sammelarbeit des Leeraner Heimatforschers Heinrich Böckmann. Sie umfassen auch eine genealogische Datenbank. Über sie wird es möglich sein, die Namen der zwischen 1846 und 1990 ausgewanderter ostfriesischen Familien online zu recherchieren. Die Datenbank ist im Aufbau und wird regelmäßig ergänzt. Die Website, die von dem Historiker Henning Priet, M.A. für das Heimatmuseum konzipiert und entwickelt wurde, ist interaktiv angelegt, bezieht Soziale Netzwerke mit ein und ist auf Austausch angelegt. Hier geht es zur Website "Ostfriesen in Amerika".

Elblag-Leer-Trowbridge:

Museen beschließen Dreier-Partnerschaft

Seit vielen Jahren sind die Städte Leer, Trowbridge und Elblag partnerschaftlich miteinander verbunden. Die Idee, vor allem im kulturellen Bereich näher zusammen zu rücken, beseelte von Beginn an auch den regen Kontakt zwischen den Museen der drei Städte. Nun wurde im Rahmen eines Treffens der MuseumsvertreterInnen in Elblag am 30. August 2013 die offizielle Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. „Eine Partnerschaft zwischen Städten und Ländern lebt vom kreativen, lebendigen Austausch und konkreten Projekten“ – meint der Museumsleiter des Leeraner Museums, Burghardt Sonnenburg. „Besonders reizvoll ist hier der grenzübergreifende europäische Kontext“. Die vielfältigen Verbindungen und Verflechtungen zwischen den drei Ländern und Instituten wurde auch beim gemeinsamen Rundgang durch das Museum in Elblag deutlich. „Es gibt viele Anknüpfungspunkte“ kommentierte Andy Milroy als Vertreter des Trowbridge-Museums, der das Treffen arrangiert hatte. „Wir sprechen über gemeinsame Ausstellungs- oder Forschungsprojekte und Austauschprogramme.“ Auch der im Juni 2013 neu gewählte Bürgermeister von Elblag, Jerzy Wilk, empfing die Museumsvertreter im Rathaus, berichtete über seine Pläne für den weiteren Ausbau von Kultur und Tourismus – und informierte sich über die Ideen und Planungen der Kooperationspartner. Bildimpressionen vom Treffen in Elblag finden Sie hier.

Leer ist "Communauten"-Stadt

Für das Projekt "HeimatRaum" ist das Heimatmuseum Leer von der Stiftung Niedersachsen mit insgesamt 7.000 EURO ausgestattet worden. "Ein toller Erfolg und eine Anerkennung für das Projekt - aber auch für die ganze Stadt." freut sich Museumsleiter Burghardt Sonnenburg. Zusammen mit dem Konzeptkünstler Laas Koehler und im Rahmen einer AG der Leeraner Gutenberg-Schule unter Leitung von Dr. Gunda Stoelken begeben sich die jugendlichen ProjektteilnehmerInnen ab August 2013 auf Spurensuche in Leer. Sie erkunden, untersuchen und dokumentieren "ihre" engsten Heimaträume - Zimmer, Orte, Stellen, Plätze, Treffpunkte - an denen sie sich "heimisch" und "aufgehoben" fühlen - und setzen diese in Beziehung zu den Heimatraum-Erfahrungen in früheren Zeiten. Über soziale Netzwerke, eine gemeinsam erarbeitete Ausstellung und eine lebendig-interaktive HeimatRaum-Installation im Museum werden die Ergebnisse präsentiert. Mehr Informationen zum Communautenprogramm gibt es im Internet hier und auf Facebook.

Neue Dauerausstellungsabteilung zur Stadtgeschichte eröffnet

Durch die Förderung der Sparkassen Kulturstiftung und der Ostfriesischen Landschaft sowie durch das große Engagement der ehrenamtlichen MithelferInnen im Museum konnte ein schon länger gehegter Traum endlich in die Tat umgesetzt werden. Die Dokumentation und Darstellung der Stadtgeschichte gehörte von Beginn an und stets zu den Zielen der Museumsarbeit in Leer. Noch stärker als bisher soll die bewegte und spannende Geschichte der Ledastadt in der Dauerausstellung betont und vermittelt werden. Neuere Forschungsansätze, ein ergänzter Objektbestand sowie eine moderne und ansprechende Vermittlung mit zeitgemäßen didaktischen Ansätzen fanden dabei Berücksichtigung. Nach der Installation eines komplett neuen LED-Lichtsystems, umfangreichen Ausstellungs- und Vitrinenbauten, umfassender konzeptioneller Überarbeitung und neuer Betextung ist nun ein chronologischer Rundgang durch die Stadtgeschichte vom Frühen Mittelalter bis um 1800 auf Grundlage von Objekten, Bildern, vielfältigen Informationen, Inszenierungen und Mitmachstationen möglich. Jetzt heißt es auch für alle anderen großen und kleinen, nahen und fernen Besucher unserer Stadt und unseres Museums: Herzlich Willkommen in "Hleri" und zur Zeitreise vom Ursprung der Siedlung bis zur Preußenzeit - wir freuen uns auf euch!

Eine Karte - vier Museen! Das Leeraner Kombiticket ist da. Verkaufsstart am 8. Mai 2012

München hat es, Berlin auch – und Wien sowieso: ein Kombiticket für die Museen. Ein tolles Angebot, vor allem für Touristen und Ausflügler, die so bequem und meist mit Preisvorteil mit einer einzigen Karte in den Genuss der vielfältigen Kultur- und Ausstellungsangebote der jeweiligen Stadt kommen. „Was die können, können wir schon lange!“ – dachten sich die Vertreter der vier Museen des Leeraner „MuseumsViertels“ und traten mit dem Entwurf einer Kombikarte an die Stadt Leer heran. Die war Feuer und Flamme und unterstützte das Vorhaben auch finanziell. Die Idee: der Erwerb eines „Kombitickets“ gestattet den Besuch aller vier Museen – Heimatmuseum, Böke-Museum, Haus Samson und Bünting Teemuseum. „Die Karte ist ein Jahr lang gültig, das macht die Sache auch für die Menschen interessant, die im Laufe eines Jahres mehrfach in die Region kommt“, erläutert Burghardt Sonnenburg vom Heimatmuseum Leer die Vorteile. In den besuchten Museen erhält der Ticketinhaber dann jeweils einen Stempel. Das komplett abgestempelte Ticket berechtigt darüber hinaus zur Teilnahme an einer Verlosung mit attraktiven Preisen. Erhältlich sein wird das Kombiticket ab 8. Mai 2012 in den Museen, im Bürgerbüro, der Tourismuszentrale und bei weiteren Partnern im Stadtgebiet.

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